Ausstellungsreise
DIE AUSSTELLUNG
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2013 Giessen
2014 Bremen
2014 Washington, D.C.
2015 St. Louis, Missouri

AUFBRUCH IN DIE UTOPIE handelt vom Unterwegssein und reist selbst – in vielen Kisten in einem Container. Die Reisende Sommer-Republik verwandelt die Suchbewegungen der Auswanderer in konkrete Erlebnisse. In jeder Stadt gestaltet das Team Ankunft und Abschied als öffentliche Aktionen. Die Exponate werden ausgepackt, die Reisekisten zur Ausstellungsarchitektur, die Türen zur Spurenlese geöffnet: Willkommen zum Verweilen und Erforschen! Kinderträume, Rebellionen und eine lebenslange Freundschaft in Bildern, Tönen und Schriften. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Innere und äußere Landschaften in Panoramablicken, Porträts und Fragmenten. Religion und Attentate. Atlantiksegler, Weinbau und Sklaverei. Alte Dokumente der Utopisten und junge Interviews mit ihren Nachfahren. Am Ende jedes Gastspiels werden die Kisten stumm, die Wandtapeten eingerollt, die Bücher zugeklappt. Alles wird eingepackt und verstaut. Zur Weiterreise.
Mittwoch, 17. Juni 2015
20:15 pm
Gießen „Utopia is coming back!“ – Teil 1
Donnerstag, 18. Juni 2015
ab 17 Uhr
Gießen „Utopia is coming back!“ – Teil 2
Sonntag, 12. Juni 2015
12 bis 16 Uhr
Harriersand „Looking back to Utopia“
Sunday, 12 July 2015
8.30 am
Missouri "Summer Bus Tour through Utopia"

Sonntag, 6. September 2015
12 Uhr
Berlin „Utopia coming to Berlin!”

Montag, 12. Oktober 2015
19 Uhr
Berlin „Warten auf die Flut!“

Sonntag, 1. November 2015
12 Uhr
Berlin Finissage „Utopia coming to Berlin!”

Sonntag, 8. November 2015
15.30 bis 18 Uhr
Bremen „Seemannsgarn im Wilden Westen“



VIDEOS

   


„Utopia“ - ein atmosphärischer Kurzfilm über den „Aufbruch in die Utopie“ im Missouri History Museum in St. Louis mit Ausstellung, einigen Veranstaltun-
gen und schließlich der Beladung der Ausstellung in den Utopia-Container.


 

„A Utopia Tour“ - die Historikerin Dorris Keeven-Franke führt auf Englisch in 42 Minuten durch die Ausstellung. Die Aufnahme entstand am letzten Ausstellungstag im April 2015 im Missouri History Museum.
 

Die Videoinstallationen von Manfred Hielscher in der Ausstellung bilden eine Schnittstelle zwischen dem Dokumenten-Archiv und den Recherche-Reisen. Ihr
wichtigster Aspekt ist das Sich-Einlassen auf das Erzählen, durch das sich ein Kaleidoskop an Blickwinkeln auf die Zeit der Gießener Auswanderergesellschaft und
das Leben der Menschen entfaltet.
Unter dem Titel VideoBook Dialog finden sich in der Ausstellung die drei Installationen „Ralph Gregory – Gedankenwelt“, „Wein Land“ und „Bücher und Steine“.
Der Aufbau dieser Arbeiten erfolgt unter Rückgriff auf Alltagssituationen: Die zwei Seiten eines aufgeschlagenen Buches, das Gegenüber-Sitzen von zwei Personen,
das Gespräch am Tisch. Zwei Erzählsequenzen auf zwei Monitoren entfalten einen Dialog. Die Videoinstallationen sind kleine Aufenthaltsstationen im Ausstellungs-
raum. Hier können die Besucher zuschauen, zuhören und mit einer anderen Person einen eigenen Dialog aufnehmen.
Über „Wein-Land“: Die deutschen Einwanderer der Jahre 1830-50 gründeten Schulen und Zeitungen in Missouri. Sie kauften Land, gründeten Farmen und Wein-
güter und veränderten die geistige und politische Landschaft. In der Nähe der Farm von Gottfried Duden gründete Johann Wilhelm Bock aus Dutzow in Mecklenburg
die Siedlung Dutzow, Missouri. Die “Blumenhof Winery” in Dutzow, “Mount Pleasant“ in Augusta und die Kleinstadt Hermann sind Orte des Weinanbaus - Orte der
Suche nach den Spuren der Gießener Auswanderergesellschaft.



„Tandem Guides“: Schülerinnen und Schüler aus Bremen-Gröpelingen führten in einer Performance 2014 in der Kulturkirche St. Stephani in Bremen durch den „Aufbruch in die Utopie“ und erzählten dabei auch von ihren eigenen Herkünften und Utopien. Die Tandem Guides reisten mit ihrer Performance im Februar 2015 nach St. Louis, Missouri und präsentierten sie in englischer Sprache im Missouri History Museum. Gleichzeitig tauschten sie sich mit den Mitgliedern des museumseigenen Teens Make History Programs aus.

Künstlerische Gesamtleitung Katrin Bretschneider; historische Betreuung Kathrin Klug; Betreuer Dorothee Dentler, Nikolas Napierala u.a. Ein Projekt von Kultur Vor Ort e.V. mit der Neuen Oberschule Gröpelingen und der Gesamtschule West in Zusammenarbeit mit Reisende Sommer-Republik. Dieses Projekt wurde ermöglicht durch öffentliche Förderungen und Privatspenden in Deutschland und den USA, mit besonderem Dank an das St. Louis Stuttgart Sister Cities Program.
 

„Muss i denn Tours & Cargo Trips“ war ein interaktives, künstlerisches Projekt innerhalb der reisenden Ausstellung „Aufbruch in die Utopie“.
„Muss i denn Tours“folgte den Pfaden der Ausstellung und bot Mitreisenden die Möglichkeit einer temporären Auswanderung auf Probe in Form einer dreitägigen Tour von Gießen nach Bremen mit reichhaltigem Trainingsprogramm zu den Themen Abschied und Willkommen.
„Cargo Trips“,die angeschlossene Agentur für permanente Objektumsiedlung,nahm sorgsam ausgewählte Gegenstände mit auf die Reisepfade der Ausstellung. Die Objekte konnten im Reisebüro eingecheckt, verabschiedet und als Satelliten in die Ferne ausgesandt werden, wo sie bei Adoptiveltern eine neue Heimat fanden. Zu Zeiten, in denen die Ausstellung zwar geöffnet, die Reiseagentur jedoch nicht mit kompetenten Reiseberaterinnen besetzt war, informierte dieses Video (hier in der deutschsprachigen Version für die Ausstellungsstation in Bremen) über das Projekt. Reiseleiterin: Esther Steinbrecher; Reisemusiker: Klaus Seifert
 

Ausstellung St. Louis
November 2014 - April 2015
       

In der Lammert Galerie

       
   
Lammert Galerie - VideoBook Ralph Gregory

  Videoinstallationen in der Piper Galerie   In der Piper Galerie
   
Ausstellung „Das Prinzip Hoffnung“ im Utopia-Container   Utopia-Container mit Fotoausstellung vor dem Missouri History Museum   Die große Halle im Missouri History Museum

Grand Opening in St. Louis
       
   
Video “Expeditionen zum Lake Creek, Dutzow“   Besucher in der Galerie im Missouri History Museum

  Ausstellungsführung mit Oliver Behnecke, Maja Maria Liebau und Hendrik Weiner
   
Ausstellungs-Aufbauteam, in der Mitte Dr. Frances Levine, Präsidentin des Missouri History Museums   Herbert Quelle, der deutsche Generalkonsul in Chicago   Publikum bei den Eröffnungsreden

Ausstellung Washington
September - Oktober 2014
       
   
Museums-Team erhält Diplomatenpässe der Reisenden Sommer-Republik   Goethe-Institut Veranstaltung „Deutsch am Mittag“   Führung für Münch-Familie – Dorris Keeven-Franke (rechts) im Gespräch mit Christine Shoemaker
   
Ausstellungseingang   Blick in die Ausstellung   An die Waffen!


Ankunft in Baltimore und
Eröffnung in Washington DC
       
   
Ankunft des Utopia-Containers in Washington   Ausstellungs-Designer H. Weiner im Gespräch mit Münch-Nachfahren   Kader Sandoval, Petra Schürmann (GAHM), Dr. Uwe Spiekermann (GHI)

   
Baltimorer begrüßen die einsame Einwanderin Esther Steinbrecher   Esther präsentiert ein Auswanderungsobjekt   Wiedereröffnung des Einwandererhauses für 1 Nacht


Ausstellung Bremen
April - Juli 2014
       
   
Weltflüchtlingstag – Veranstaltung mit dem Bremer Rat für Integration   Kulturkirche St. Stephani   Ausstellungsgestalter Hendrik Weiner beim Bau einer neuen Box für das German Historical Institute Washington DC
   
Performance der Tandem Guides aus Bremen-Gröpelingen
Foto: Frank Scheffka
  Bremer Stadtmusikanten erreichen Bremen   Junge Visionen - Filmprogramm des Filmbüro Bremen

   
Video-Block: Sklaverei   Übergabe eines Auswanderungsobjektes   Workshop Europa-Simulation


Eröffnung in Bremen
       
   
Feierliche Eröffnung in der Kulturkirche   Utopie-Rede von Dr. Helmut Hafner   Vor der Kulturkirche St. Stephani

   
Führung mit Oliver Behnecke   Edda Bosse, Dieter Niermann, Klaus Becker, O. Behnecke   Hörhaube in der Bremer Ausstellung


Ausstellung Gießen

November - Dezember 2013
       
   
Maja Maria Liebau   Transportkisten als Aussstellungsträger   Übersicht

   
Reisebüro   Utopie heute   Cinema

   
Besucher im Archiv   Das Archiv bei Tag   Das Archiv bei Nacht

Eröffnung in Gießen
       
   
Eröffnung   Gäste   Junge Gäste

   
Carol Muench und Dorris Keeven-Franke, Missouri   Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Gießen

  Oliver Behnecke, Bremen

Veranstaltungen Gießen
       
   
Vortrag von Jeannette van Laak, Gießen   Vortrag „Sehnsuchtsort Gießen“   Vortrag von Kilian Spiethoff (Bad Reichenhall) über die Follen-Brüder

   
Kaffeeklatsch mit Carol Muench   Rotweinprobe mit Manuela Weichenrieder, Bremen

  Verkostung des Weißweins
   
Performance der Gruppe Transit Gießen   Schüler-Workshop „Tandem Guides“   Schüler aus Bremen und Gießen

Der Container

Bremen, September 2013
       
   
Freischaufeln des Containers   Unser Ausstellungs-Container   Hier kommt alles rein

Planungsworkshop des Ausstellungsteams

Ausstellungshalle KiZ in Gießen
April 2013

   
Von links: Oliver Behnecke, Henry Schneider


  Von links: Maja Maria Liebau, Hendrik Weiner, Rolf Schmidt   „Der ritterliche Kahl“, ein radikaler Gießener Student, ca. 1819
   
Das Ausstellungsteam erkundet den Raum


  Materialien werden gesichtet, ein- und aussortiert   Zentrales Dokument: Der Aufruf zur gemeinsamen Auswanderung und Staatsgründung, Juli 1833

Geschichten von Menschen
   
Auf der Bremer Weserfähre „Ostertor“ erzählen Menschen aus verschiedenen Generationen und Ländern ihre Ein- und Auswanderungsgeschichten


  Brief des kleinen Adolf an seinen Vater Friedrich Münch 1834: „bau uns ein haus. komm bald zu uns“ (Ausschnitt)   Vier Schüler/innen erzählen als Achtjährige ihre Lieblingswunschträume und antworten als Sechzehnjährige auf Fragen nach ihren Utopien
   
Friedrich Münch unternimmt 60-jährig 1859 eine letzte Reise nach Deutschland zur Anwerbung deutscher Einwanderer nach Missouri
  Ralph Gregory, Historiker und Philosoph, forscht seit Jahrzehnten über die Gießener Auswanderergesellschaft, Missouri   Das Jugendtheater SPLASH probt auf der Weserinsel Harriersand ihr Stück „Warten auf Medora“ über das Biwak von 250 Mitgliedern der Gießener Auswanderergesellschaft auf der Insel

Forschungsreisen
2009 – 2013

   
Ludwig Brake hält ein Fotoportrait von Friedrich Münch. Im Haus von Ralph Gregory, Marthasville, Missouri


  Monika Kiesewetter und Rolf Schmidt gebeugt über die Muench Family Papers im Reading Room des Missouri History Museum   Rechnungsbuch von Friedrich Münch in den Muench Family Papers (Ausschnitt). Einnahmen und Ausgaben während des Aufenthaltes auf der Weserinsel Harriersand im Mai 1834
   
Dana Kunze, Nachfahre der Gießener Auswanderergesellschaft, in Altenburg, Thüringen
  In einem Nebenarm des Missouri   Friedrich Münchs Grabstein auf dem Familienfriedhof seiner ehemaligen Farm am Lake Creek, Missouri

Veranstaltungsreisen
2005-2013

   
„Inselkongress – Ausflug in die Utopien“, Bremen-Harriersand-Bremerhaven, 2005 Gründungsveranstaltung der Reisenden Sommer-Republik

  „Große Gießener Flucht“, Gießen-Bremen-Harriersand-Bremerhaven, 2006   „Schiffskongress 2009“, Weserinsel Harriersand Workshop auf dem historischen Bauernhof der Auswanderer von 1834
   
„A Trip to a Forgotten Utopia“, Abendspaziergang durch Missouri, Bremen, 2010
  “Utopia Revisited”, Fahrt durch den Lake Creek zu den historischen Farmplätzen von Friedrich Münch und Paul Follenius, Missouri, 2011   „Muss wandern“, Abschlussveranstaltung am Weserstrand, Bremen, 2012