Aufbruch in die Utopie
Der 90-minütige Dokumentarfilm von Peter Roloff verfolgt die Spuren einer „teutschen Republik“ in den USA. Friedrich Münch und sein Freund Paul Follenius gründen hierfür die „Gießener Auswanderergesellschaft“. Und 500 Menschen machen sich mit ihnen im Frühjahr 1834 auf den Weg. Wohin führt sie ihre Reise?
Wie die Gesellschaft von 1834 nimmt von 2009-2013 ein Rechercheteam seinen Weg von Hessen über Bremen und dem Notbiwak auf der Weserinsel Harriersand bis nach Missouri, USA. Im Team sind neben anderen der Archivar Ludwig Brake aus Gießen, der Bremer Autor Rolf Schmidt und die Historikerin Dorris Keeven-Franke aus Missouri und der Filmemacher Peter Roloff. Sie vereint die Suche nach Ursachen, Geschichte und Wirkung eines in Deutschland einzigartigen demokratischen Projekts.
Das Team folgt den Lebenswegen von Münch und Follenius. Es stößt auf eine überraschende Vielzahl von Originalschauplätzen wie die Farmen von Friedrich Münch und Paul Follenius, berührende Dokumente in Archiven, kundige Nachfahren und für ihr Thema brennende Experten – wie den hundertjährigen Historiker Ralph Gregory. Auf ihrer Reise finden sie auch Antworten auf die Frage nach den Antriebskräften von Münch und Follenius und das in gewandelter Form bestehende Fortwirken dieses utopisch gebliebenen Projekts in Missouri.
Buch, Regie, Kamera: Peter Roloff | Montage: Manfred Hielscher | Musik: André Feldhaus | Produktion: maxim film | Gefördert von nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen
Premiere: Herbst 2014
Mehr Infos:
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